Kleintierpraxis Heidelberg-Rohrbach

Christine Bay

Praktische Tierärztin für Kleintiere und kleine Heimtiere

Rathausstraße 44 • 69126 Heidelberg • Telefon 06221/4337999

Vortrag zum Thema Katzenpsychologie am Samstag, 26. Oktober 2019

9:00 bis voraussichtlich 13:00 Uhr - in den Räumen der Kleintierpraxis Heidelberg-Rohrbach
Rathausstr. 44, 69126 Heidelberg

Inhalt:
Wie „funktioniert“ die Psyche der Hauskatze? Was ist normales Verhalten, was nicht? Warum tun sie was sie tun? Wie wird das Verhalten beeinflusst und wann werden in der Entwicklung der Katze die Weichen gestellt?

Als Hundehalter findet man eine Vielzahl an Vorträgen, Seminaren und Kursen, die man mit dem Vierbeiner besuchen kann.

Doch wer hilft einem die Katze zu verstehen? Wie sieht ein katzengerechter Lebensraum aus?

Der Vortrag möchte helfen, einige Verhaltensweisen unserer Stubentiger besser zu interpretieren und auch zu begreifen, wo vielleicht Ursachen für auffälliges Verhalten liegen können.
Auch auf häufig auftretendes Problemverhalten wird eingegangen.

Selbstverständlich können an die Referentin Rückfragen gestellt werden.

Referentin: Dr. Ines Lauinger, Fachtierärztin für Verhalten (alle Tierarten)
www.seite-an-seite-hundeschule.de

Teilnahmegebühr: 36,- Euro pro Person
(Einführungspreis – das 1. Seminar in unserer Praxis! Weitere werden folgen.)

Aufgrund begrenzter Personenzahl ist die Anmeldung verpflichtend.

Die Mitnahme von Hunden ist nur nach vorheriger Anmeldung und bei katzenneutralen Hunden möglich da die Katze der Referentin anwesend sein wird.

Impfungen gegen das RHD-II-Virus

Impftermin für RHD-II-Impfung für Kaninchen - Kleintierpraxis Heidelberg-Rohrbach

Liebe Kaninchenfreunde,

seit einiger Zeit gibt es immer wieder Todesfälle durch das sogenannte RHD-II-Virus.

Was ist das?
Das RHD-II-Virus ist eine Mutation des bisher bekannten RHD-Virus und Verursacher einer besonders aggressiven Form der Rabbit Haemorrhagic Disease. Betroffene Tiere sterben innerhalb kürzester Zeit, eine Therapie gibt es nicht.
Da das Virus auch über z.B. Futtermittel übertragen werden kann oder auch durch stechende Insekten ist ein Schutz für jedes Tier sinnvoll.

Zum Glück wurde ein Impfstoff gegen diese Erkrankung entwickelt, den wir auch in unserer Praxis anbieten. Zu Beginn haben wir hierfür spezielle Termine angeboten, jedoch führen wir den Impfstoff inzwischen auch als Einzeldosen, die jeder Zeit verarbeicht werden können. So kann Ihr Kaninchen in der regulären Sprechstunde geimpft werden.

Kann die Impfung mit anderen Impfungen kombiniert werden?
Bisher liegen keine negativen Erfahrung vor wenn zeitgleich auch gegen Myxomatose oder das RHD-I-Virus immunisiert wird.

Änderung der TÄHAV – Neue Vorschriften im Umgang mit Antibiotika

Seit dem 1. März diesen Jahres ist die neue Tierärztliche Hausapothekenverordnung (TÄHAV) in Kraft. Diese Gesetzesänderung bedeutet auch Änderungen für Tierbesitzer.

Um was geht es hier eigentlich, was ist neu und wie machen sich die Änderungen für den Tierhalter bemerkbar?

Bei der neuen Fassung der TÄHAV hat es vor allem Änderung bei den Vorschriften über den Umgang mit Antibiotika gegeben.

Leider fehlen in einigen Bereichen bisher noch die Erläuterungen zum Gesetzestext um eine Rechtssicherheit für den behandelnden Tierarzt zu geben; es besteht auch unter Tierärzten noch eine gewisse Verunsicherung wie man am Austausch in Internetforen erkennt.

In der Kleintiermedizin betreffen die Neuerungen vor allem Hund und Katze, Heimtiere sind zumindest nicht ausdrücklich erwähnt.

Vor allem geht es hier um die Antibiotika aus der Reihe der sogenannten Fluorchinolone und Cephalosporine der 3. und 4. Generation, Wirkstoffe die in der Humanmedizin als sog. Reserveantibiotika bezeichnet werden. (Interessanterweise werden sie hier ohne Antibiogrammpflicht eingesetzt..)

Diese Antibiotika dürfen in Zukunft nur noch nach Anfertigung eines Antibiogrammes angewandt werden, und auch nur streng in dem Bereich, für den sie auch zugelassen sind. (Sog. Umwidmungsverbot)

Zwar gibt es davon Ausnahmen, doch werden wir in Zukunft deutlich häufiger Tupferproben für eine bakteriologische Untersuchungen nehmen müssen als bisher.

Dies ist leider natürlich auch mit Mehrkosten für den Tierhalter verbunden.

Ausnahmen von der Regel gibt es dann, wenn die Probennahme für das Tier nicht zumutbar ist, da sie zum Beispiel nur in Narkose erfolgen kann, das Tier aber nicht narkosefähig ist.